Windows 10 ist in vielen Büros noch im Einsatz – dabei ist das Supportende für Windows 10 längst erreicht. Schon am 10. Mai 2022 bekam die Version 20H2 keine Sicherheitsupdates mehr, weitere Versionen folgten. Am 14. Oktober 2025 endete schließlich der Support für Windows 10 insgesamt. Was das für Ihre Rechner bedeutet und wie Sie Ihre Version prüfen, erfahren Sie hier.
Supportende für Windows 10: die Stationen
Microsoft pflegt jede Windows-10-Version nur eine begrenzte Zeit. Für die Home- und Pro-Editionen galten diese Termine:
- Version 20H2: kein Support mehr seit 10. Mai 2022 (Home, Pro, Pro Education, Pro for Workstations)
- Version 21H1: Ende am 13. Dezember 2022
- Version 21H2: Ende am 13. Juni 2023
- Version 22H2: letzte Version, Supportende für Windows 10 am 14. Oktober 2025
Seitdem gibt es für Windows 10 keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr. Unternehmen können lediglich über das kostenpflichtige Programm „Extended Security Updates“ (ESU) für eine Übergangszeit weitere Sicherheitsupdates beziehen.
So prüfen Sie Ihre Windows-Version
- Drücken Sie Windows + R.
- Geben Sie winver ein und bestätigen Sie mit OK.
- Das Fenster „Info“ zeigt Windows-Edition, Version (zum Beispiel 22H2) und Build.
Steht dort Windows 10, läuft der Rechner ohne regelmäßige Sicherheitsupdates – es sei denn, er ist für ESU registriert.
Was ein Rechner ohne Updates bedeutet
Neue Sicherheitslücken werden nicht mehr geschlossen. Angreifer nutzen genau solche bekannten Lücken, oft über präparierte E-Mail-Anhänge oder Webseiten. Für Firmen kommt die Datenschutz-Grundverordnung hinzu: Wer personenbezogene Daten auf ungeschützten Systemen verarbeitet, erfüllt die geforderten technischen Schutzmaßnahmen kaum. Auch viele Programme und Druckertreiber stellen die Unterstützung für Windows 10 nach und nach ein.
Umstieg auf Windows 11 planen
Prüfen Sie zuerst, ob Ihre Hardware Windows 11 unterstützt: Die App „PC-Integritätsprüfung“ von Microsoft zeigt das in wenigen Sekunden. Passt die Hardware, ist das Upgrade kostenlos. Ältere Rechner mit fehlendem TPM 2.0 oder zu alter CPU lassen sich nicht offiziell umstellen. Dann ist ein neuer Rechner meist die wirtschaftlichere Lösung.
Wir unterstützen Sie beim Umstieg: von der Prüfung Ihrer Geräte über die Datenübernahme bis zu neuen Workstations nach Maß. Kleinere Aufgaben erledigen wir per Fernwartung, für alles andere kommen wir vorbei. Sprechen Sie uns an. Offizielle Informationen zum Ende von Windows 10 finden Sie bei Microsoft.
Häufige Fragen
Kann ich Windows 10 noch weiter nutzen?
Technisch ja, der Rechner startet weiter. Er erhält aber keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr. Für Rechner mit Internetzugang und Geschäftsdaten ist das ein erhebliches Risiko.
Was ist das ESU-Programm?
Extended Security Updates sind kostenpflichtige Sicherheitsupdates, die Microsoft für eine begrenzte Übergangszeit nach dem Supportende anbietet. Sie verschaffen Zeit für den Umstieg, ersetzen ihn aber nicht.
Ist das Upgrade auf Windows 11 kostenlos?
Ja, sofern die Hardware die Voraussetzungen erfüllt, etwa TPM 2.0 und einen unterstützten Prozessor. Ob das der Fall ist, zeigt die App „PC-Integritätsprüfung“ von Microsoft.


